Aktuelles

Hier findest du Beiträge und Links zu aktuellen Themen.

Schutzkonzept Jugendarbeit

Auch die Jugendarbeit darf ihre Angebote unter Einhaltung von Schutzmassnahmen wieder öffnen. Die wichtigsten Punkte dabei im Jugendtreff sind im Moment:
– Kontaktliste für den Fall einer Ansteckung wird geführt und nach zwei Wochen wieder vernichtet
– Kiosk: Nur Getränke, Abstand auch beim Bezahlen
– BesucherInnen und Team sind angehalten, regelmässig die Hände zu waschen
– Zwischen BesucherInnen und Team gilt der Mindestabstand von 1.5m (abgesehen von Notfällen)
– Lebensmittel und Getränke sollen nicht geteilt werden
– Nicht zu viele Leute auf einmal im Jugi

Hier findest du das aktualisierte Schutzkonzept für die Wiedereröffnung des Jugendtreffs und die aktuellen Angebote der Jugendarbeit Eglisau.


Ausserschulische und non-formale Angebote im Kanton Zürich in Zeiten von COVID-19
Es darf wieder lauter werden im öffentlichen Raum

Das non-formale Bildungsangebot der Kinder- und Jugendförderung hat während der Lockdown-Phase an Bedeutung gewonnen. Innovative Lösungen haben in der Jugendarbeit trotz Abstand die Beziehung mit den Jugendlichen erhalten und gestärkt. Mit den Lockerungen sollen Kinder und Jugendliche den öffentlichen Raum wieder einnehmen und mitgestalten, speziell in der Sommerzeit, während derer viele die Ferien zuhause verbringen werden.

Ohne Ausgangssperre, aber mit massiven Einschnitten in das soziale Verhalten, hat es die Schweizer Bevölkerung geschafft, Sars-CoV-2 innert acht Wochen im Land stark einzudämmen. Mit der zweiten Etappe des Lockerungsfahrplans nimmt die Schweiz behutsame Schritte Richtung einer neuen Normalität. Die für die Entwicklung junger Menschen essentiellen non-formalen Bildungsangebote der Kinder- und Jugendförderung öffnen mit Schutzkonzepten nach und nach ihre Tore für die Zürcher Jugend.

Innovative Kinder- und Jugendförderung und anpassungsfreudige Jugendliche
Während der achtwöchigen Lockdown-Phase haben sich Jugendarbeitende, Akteurinnen der Kinder- und Jugendförderung und vor allem die Kinder und Jugendlichen ungemein flexibel gezeigt: Wie eine Befragung der okaj zürich zur Stimmungslage der Akteurinnen im Kanton Zürich zeigt, haben von den 66 antwortenden Fachpersonen der Kinder- und Jugendförderung 87.9% ihre digitale Beziehungspflege mit den Jugendlichen im März verstärkt, im April sogar 92.4%. Entsprechend den Bedürfnissen der Jugendlichen erweiterte ein Drittel der antwortenden Jugendarbeitenden ihre Verfügbarkeiten; 95% legten bei der digitalen Jugendarbeit zu, und 65% bauten ihre Angebote in der aufsuchenden/mobilen Jugendarbeit aus. Auch arbeiteten Jugendliche und Jugendarbeitende im ganzen Kanton gemeinsam in generationenübergreifenden Nachbarschaftshilfen.

Raus aus dem Haus – näher ran an den Mitmenschen
Die zuletzt stark verwaisten Flächen des öffentlichen Raums müssen nun wieder aufleben können mit Mitmenschen allen Alters, speziell mit Jugendlichen. Der öffentliche Raum ist für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen essentiell. In der Wahrnehmung der 66 in der Befragung antwortenden Jugendarbeitenden des Kantons Zürich haben sich 64% der Jugendlichen während der Lockdown- Phase weniger ausser Haus aufgehalten; wertvolle Aufklärungsarbeit leistete hier die aufsuchende und mobile Jugendarbeit. Nun gilt es, eine massive (Bildungs-)Pause in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen wettzumachen – unter anderem, indem öffentliche Räume wieder der Bevölkerung übergeben und sich Jugendliche im Freien treffen werden.

Physische Nähe stärkt Beziehungen
Eine besondere Herausforderung stellt der schulfreie Sommer unter Einschränkungen dar: Viele Familien werden in der Schweiz oder zuhause ihre Ferien verbringen. Die Jugendarbeit kann hier einen elementaren Beitrag leisten, indem sie ihre Institutionen und Angebote während der Ferien aufrecht erhält und durch direkten Kontakt und Beziehungspflege zum Wohlergehen der Jugend beiträgt und sie unterstützt. Die Kinder- und Jugendförderung im Kanton Zürich setzt einen ersten Akzent zum Sommeranfang mit ihrer Aktion „Nimm Platz“, mit welcher – unter Einhaltung der Hygienebestimmungen – öffentliche Räume im ganzen Kanton lustvoll besetzt werden.

Weitere Informationen
• #jugendhilft – macht das Nachbarschafts-Engagement Jugendlicher sichtbar: https://okaj.ch/projekte/jugendhilft
• Kinder- und Jugendförderung in Zeiten von COVID-19 – Informationen und Hilfestellung: https://okaj.ch/themen/jugend-zeigt-solidaritaet
• Nimm Platz – Belebung des öffentlichen Raums 19.-26.6.2020: https://okaj.ch/projekte/nimm-platz

KKJ
Die Kinder- und Jugendbeauftragten der Städte und Gemeinden im Kanton Zürich nehmen eine zentrale Rolle ein bei der Umsetzung der kommunalen Kinder- und Jugendförderung. Seit 2006 arbeiten sie in der «Konferenz der Kinder- und Jugendbeauftragten im Kanton Zürich (KKJ)» zusammen.

okaj zürich
Die okaj zürich ist der kantonale Dachverband der offenen, verbandlichen und kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit und vom Kanton Zürich mit der kantonalen Kinder- und Jugendförderung beauftragt. Ihre Basis bilden rund 600 Mitgliedsorganisationen aus der Jugendarbeit im Kanton Zürich.